Der Spindelmotor: Alles was man wissen muss

Der Spindelmotor: Alles was man wissen muss

Der Spindelmotor: Alles was man wissen muss

Unternehmen sind bereits seit einiger Zeit verstärkt darauf angewiesen, im Rahmen ihrer industriellen Produktionsprozesse höchst effiziente Bearbeitungszentren zu schaffen und Werkzeugmaschinen einzusetzen. Häufig erfolgt das Handling der Teile heute dabei bereits durch Industrieroboter. 

Ihre Rotationsbewegungen werden in der Regel durch einen Spindelmotor erzeugt. Dieser ist auch unter der Bezeichnung Motorspindel bekannt. Die charakteristischste Eigenschaft des Spindelmotors besteht darin, dass für die Änderung seiner Drehzahl kein Getriebe benötigt wird – dies ist seiner Steuerbarkeit zu verdanken. Die Spindel, die als beispielsweise als Träger für ein spanabhebendes Werkzeug dient, wird direkt durch den integrierten Motor angetrieben. So handelt es sich bei der Motorspindel auch stets um einen Direktantrieb. 

Auf diese Weise lässt sich im Vergleich zu einem Keilriemen- oder Zahnradgetriebe nicht nur Fertigungs- und Materialaufwand sowie Platzbedarf einsparen, sondern es werden ebenfalls Energieverluste effektiv reduziert. Nicht zu vernachlässigen ist darüber hinaus, dass sehr hohe Drehzahlen und Beschleunigungen durch den Spindelmotor ermöglicht werden. Um auf diese Vorteile nicht verzichten zu müssen, sollten Unternehmen – falls es nötig wird – unbedingt einen professionellen Dienstleister für Spindelservice und -Reparatur beauftragen. 

Die Komponenten des Spindelmotors

Die Komponenten, die eine Motorspindel aufweist, unterscheiden sich in der Regel nicht voneinander – unabhängig davon, welcher Hersteller diese produziert hat. 

Der Spindelmotor weist stets eine Spindel auf, die über eine Aufnahmestelle für ein Werkzeug verfügt. Außerdem umfasst sie den Antrieb in Form des Motors sowie eine Kühlung und ein entsprechendes Gehäuse. Daneben weisen Spindelmotoren auch Sensoren auf, welche als Unterstützung für die Steuereinheit fungieren und die Funktion des Bauteils überwachen. 

Der Aufbau der Motorspindeln zeigt sich immer als überaus kompakt. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Spindelmotor an die jeweiligen Anwendungen individuell anzupassen, falls dies nötig wird. Der Elektromotor, der eine beidseitige Lagerung aufweist, verfügt über eine sehr hohe Leistungsdichte, weshalb auf die bereits genannte Kühlung nicht verzichtet werden könnte. In der Regel handelt es sich bei dieser um ein Wasserkühlsystem. 

Die Spindel selbst stellt selbstverständlich eines der essentiellsten Bauteile des Direktantriebs dar. Bei ihr handelt es sich um eine Welle, die rotiert und den Drehmoment sowie die Drehzahl an ein Werkzeug weitergibt, beispielsweise im Rahmen von Schleif-, Bohr-, Dreh- oder Fräsarbeiten. 

Damit durch den Einsatz des Spindelmotors die gewünschten hohen Qualitätsstandards erzielt werden können, muss sich die Spindel nicht nur als überaus steif zeigen, also einen hohen Verformungswiderstand aufweisen, sondern auch hochqualitative Spindellager vorfinden. 

Defekt am Spindelmotor – Das ist zu tun

Motorspindeln zeichnen sich generell durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit, Robustheit und Langlebigkeit aus. Jedoch sind bei Baugruppen, die derart hohen Belastungen ausgesetzt sind, vorzeitiger Verschleiß und Materialermüdungen selbstverständlich nie vollkommen auszuschließen. Der Austausch der Bauteile kann dann mit hohen Kosten einhergehen. 

Spindelreparaturen stellen daher nicht nur den nachhaltigeren, sondern auch den kostengünstigeren Weg im Vergleich zu einer Neuanschaffung dar. Möglich sind Kosteneinsparungen, die zwischen 30 bis 70 Prozent liegen.

Bei einer defekten Spindel stellt somit ein Unternehmen für professionelle Spindelreparaturen den richtigen Ansprechpartner dar. So ist sichergestellt, dass die Maschine oder der Roboter bereits nach kurzer Zeit wieder einsatzfähig ist und einwandfrei arbeitet. Ausfallzeiten lassen sich so effektiv reduzieren. 

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