Auto polieren: So funktioniert es

Auto polieren: So funktioniert es

Auto polieren: So funktioniert es

Das Blech des Autos wird vor den Einflüssen der Außenwelt durch seinen Lack geschützt. Dieser muss somit zahlreichen Herausforderungen standhalten, wie etwa Baumharz, Insekten, Vogelkot oder Sonneneinstrahlung. 

Diese Umwelteinflüsse können schnell dazu führen, dass sich die Optik des Lacks als ausgeblichen, stumpf und matt zeigt. Jedoch kann diesem Phänomen entgegengewirkt werden, wenn der Autolack in regelmäßigen Abständen poliert wird. 

Rund 0,1 bis 0,5 Mikrometer der Schicht aus Klarlack werden mit jeder Politur entfernt. So wird dem Lack zu neuem Glanz verholfen. Daneben weist er nach dem Polieren jedoch ebenfalls wieder einen besseren Schutz gegen äußere Einflüsse auf und seine Reinigung gelingt leichter. Bei der Autopolitur stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Auswahl, nämlich die Politur mithilfe der Maschine und die Handpolitur. Wichtig ist dabei jedoch immer, dass hochwertige Polierpads & Polierschwämme für die Arbeit genutzt werden. 

Wie das Auto polieren dann funktioniert und worauf es dabei ankommt, erklärt der folgende Artikel. 

Die umfassenden Vorbereitungen

Um ein wirklich einwandfreies Ergebnis der Politur zu erzielen, lässt sich keinesfalls auf eine umfassende Vorbereitung verzichten. 

Die Wäsche

Die sorgfältige Wäsche des Autos stellt den ersten Schritt für die anschließende Politur dar. Selbst, wenn sich das Blech eigentlich als sauber zeigen sollte, kann auf die Reinigung nicht verzichtet werden, denn auch, wenn noch vor kurzem eine intensive Wäsche durchgeführt wurde, finden sich besonders an schwer erreichbaren Stellen oft noch große Mengen Dreck. 

Einer umfassende Begutachtung vor der Politur kommt somit eine große Bedeutung zu. Falls dabei Verschmutzungen aufgespürt werden, die sich als besonders hartnäckig zeigen, hilft Reinigungsknete dabei, diese zu entfernen. 

Die Lackpflege und der Rostschutz 

Im Vorfeld der Politur sollten ebenfalls kleinere Lackschäden ausgebessert werden. Werden Schäden nicht umgehend behandelt, bildet sich an diesen schließlich schnell Korrosion. 

Den passenden Ort finden

Die Fahrzeugpolitur sollte keinesfalls in der prallen Sonne durchgeführt werden, da die Politur dann sehr schnell eintrocknet. Auf dem Lack hinterlässt dies unschöne spuren. 

Für die Politur des Lacks ist idealerweise ein geschützter Ort zu wählen, wie ein Carport oder eine Garage. Dadurch wird außerdem vermieden, dass neuer Schmutz durch den Wind auf den Lack geweht wird. 

Das Abkleben der Gummi- und Kunststoffelemente

Vor der Politur ist es außerdem ratsam, Gummi- und Kunststoffteile penibel abzukleben. Werden diese nämlich aus Versehen ebenfalls poliert, zeigen sich diese danach weiß oder zumindest blank. 

Das Polieren mit der Hand – Tipps

Für Anfänger ist es generell empfehlenswert, die Politur ihres Autos händisch vorzunehmen. So lässt sich nämlich einfacher feststellen, ob mit dem richtigen Druck vorgegangen wird und kleine Kanten und Ecken können besser erreicht werden. 

Für das händische Polituren muss jedoch einiges an Zeit aufgebracht werden – so ist es sinnvoll, mehrere Tage für die Arbeit einzuplanen und sich präzise von einem Bauteil zum nächsten vorzuarbeiten. Idealerweise wird am Dach begonnen und von dort aus nach unten weitergearbeitet. 

Hinsichtlich der nötigen Ausrüstung für das Polieren wird nicht nur entsprechendes Poliermittel gebraucht, sondern ebenfalls spezielle Polierwatte oder ein Polierschwamm beziehungsweise ein Polierpad. Die schleifende Wirkung fällt dann umso stärker aus, je härter sich der jeweilige Schwamm gestaltet. Für das Abtragen der Politur ist außerdem ein Tuch aus Microfaser nötig. 

Das Risiko, dass in den Lack Hologramme poliert werden, steigt mit der Stärke der genutzten Politur. Daher sollten Anfänger eher schwächere Produkte nutzen und sich lieber mehrmals einzelnen Stellen widmen. Die Politur ist darüber hinaus passend zur Farbe des Lacks auszusuchen.  

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