So reinigt man eine Yacht

So reinigt man eine Yacht

So reinigt man eine Yacht

Der Unterschied zwischen einem simplen Boot und einer Yacht besteht vor allem in der Größe des Wassergefährts. Sowohl im Sport– als auch im Freizeitbereich sind Yachten jedoch bereits seit langer Zeit etabliert, unabhängig ob Motor- oder Segelyacht.

Skipper können jedoch keinesfalls auf eine regelmäßige Pflege ihrer Yacht verzichten, bei der es vor allem auf eine sorgfältige Reinigung ankommt. So wird sichergestellt, dass sich die Yacht möglichst lange als zuverlässig, ästhetisch und leistungsfähig zeigt. Auch die Brückentechnik von Yachten & Sportbooten sollte jedoch im Rahmen einer professionellen Instandhaltung nicht außer Acht gelassen werden.

Wie bei der Reinigung einer Yacht vorzugehen ist und welche Dinge grundsätzlich zu beachten sind, erklärt der folgende Artikel.

Diese Materialien sind auf Yachten vorrangig zu finden

Bei vielen Yachten stellt Holz heute nicht mehr das vorherrschende Material dar. Es lassen sich auch immer häufiger großflächige Kunststoffbereiche finden – besonders beliebt zeigen sich im Yachtbereich etwa CFK oder GFK, also faserverstärkte Kunststoffe.

Ihre Basis stellt Karbon oder Fiberglas dar, sodass sich die Materialien besonders dicht gestalten. Werden diese besonderen Kunststoffe zum Beispiel in dem Bereich der Bootsrümpfe verwendet, lässt sich vor allem von ihren positiven Korrosionseigenschaften profitieren.

Die Grundregeln der Yachtreinigung

Die Materialien nehmen hinsichtlich der richtigen Reinigung einer Yacht einen überaus wichtigen Stellenwert ein. Der Skipper muss schließlich bei einem Teakholz-Deck anders vorgehen als bei einem Deck, welches aus Fiberglas gefertigt ist.

Reinigung eines Teakdecks

Weist die Yacht ein Teakdeck auf, kommt es vor allem auf sorgfältige Handarbeit an. Die Struktur des Holzes zeigt sich im Vergleich zu herkömmlichen Hölzern als wesentlich rauer, weshalb es sich ideal für den Schiffsbau eignet, etwa in Bezug auf die Sicherheit an Bord. Die natürlichen Feinde des Teakholzes bestehen jedoch aus UV-Strahlung, Wasser und weiteren Witterungseinflüssen. Um sicherzustellen, dass das Teakdeck sowohl optisch als auch funktional möglichst lange überzeugen kann, lässt sich auf die entsprechende Pflege demnach nicht verzichten.

Zu vermeiden ist allerdings unbedingt der Einsatz eines Hochdruckreinigers – diese zeigen sich als vollkommen ungeeignet für die Reinigung eines Decks aus Teakholz. Die weichen Holzbestandteile werden durch den hohen Druck gelöst, sodass dieses im Laufe der Zeit stetig rauer wird. Dadurch nehmen neue Verschmutzungen zu, ebenso wie der Verschleiß. Nicht geeignet ist außerdem die Verwendung von herkömmlichen Reinigungsprodukten für den Haushalt sowie harte Bürsten – durch diese werden die Kittnähte angegriffen.

Versierte Skipper setzen daher bei einem Teakholzdeck idealerweise auf Schmierseife und weiche Bürsten. Geeignet sind außerdem spezielle Teakholz-Reinigungsprodukte – vorausgesetzt, es wird sich strikt an die jeweiligen Herstellervorgaben gehalten. Werden ungeeignete Reinigungsprodukte genutzt, verursachen diese an der Außenhaut, den Fensterprofilen oder dem Lack schnell weitreichende Schäden.

Reinigung eines Kunststoffdecks

Ist ein Deck aus den bereits vorgestellten Materialien CFK oder GFK vorhanden, sind spezielle Bootsreiniger, die im Fachhandel angeboten werden, zu empfehlen. Diese sind perfekt an die Anforderungen von modernen Yachten angepasst und reinigen außerordentlich effektiv. Die hochwertigen Reiniger sorgen so für eine verlässliche Entfernung von Sand, Algen, Schimmel, Kalk und weiteren Verschmutzungen, die besonders im Bereich der Wasserlinie in Erscheinung treten.

Hochdruckreiniger können für Kunststoff-Rümpfe – im Gegensatz zu den Teakholz-Decks – durchaus verwendet werden. Sie sorgen für eine schnelle und einfache Entfernung von grobem sowie hartnäckigem Schmutz.

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